Bei manchen Transformatoren sind die Phasenpunkte nicht markiert, daher müssen wir sie selbst identifizieren. Es gibt viele Methoden, um die identischen Anschlüsse zu bestimmen, beispielsweise die Verwendung eines Multimeters, eines LCR-Meters oder einer Batterie mit einer LED. Dieser Artikel stellt eine Methode vor, mit der ein Oszilloskop verwendet wird, um identische Anschlüsse zu finden.
Über einen Signalgenerator wird ein Signal in eine Wicklung des Transformators eingegeben. Anschließend werden mit einem Oszilloskop mit zwei Kanälen die Signale der beiden Wicklungen gemessen. Wenn die Signale in Phase sind, zeigt dies an, dass die positiven Anschlüsse der Oszilloskopsonden mit den identischen Anschlüssen der Wicklungen verbunden sind. Wenn die Signale phasenverschoben sind, werden die Pluspole der Sonden mit den gegenüberliegenden Anschlüssen verbunden.
Messtipp: Bei der Messung eines Hochfrequenztransformators wird die Verwendung eines Hochfrequenzsignals, beispielsweise 10 kHz, empfohlen. Bei der Messung eines herkömmlichen Transformators wird ein Frequenzsignal von 50 Hz empfohlen. Die Amplitude sollte auf die maximale Leistung des Signalgenerators eingestellt werden.
Bei dem in diesem Artikel gemessenen Transformator handelt es sich um einen Hochfrequenztransformator aus einem 5-V-Handyladegerät, wie in der Abbildung unten dargestellt.
Das verwendete Signal hat eine Frequenz von 10 kHz und eine Amplitude von 20 V Sinuswelle, wie unten dargestellt.
Der Signalanschluss erfolgt gemäß Messprinzipdiagramm auf einer Seite der Wicklung. Anschließend messen die Oszilloskopsonden die Signale an beiden Wicklungen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.
In der obigen Abbildung zeigt die linke Seite das Eingangssignal und die rechte Seite das von der Wicklung induzierte Signal.
Die Oszilloskop-Wellenform ist unten dargestellt:
In der obigen Abbildung stellt der gelbe Kanal CH1 das Eingangssignal und CH2 das Ausgangssignal dar. Dies zeigt an, dass die positiven Anschlüsse beider Oszilloskopsonden mit den identischen Anschlüssen verbunden sind. Darüber hinaus lässt sich anhand der Wellenformamplitude erkennen, dass das Windungsverhältnis der beiden Wicklungen etwa 10:1 beträgt, da die Amplitude um etwa 10:1 abgeschwächt wurde.
Wenn der Pluspol und die Erdungsklemme der CH2-Sonde vertauscht werden, erscheint die Wellenform wie in der Abbildung unten dargestellt:
Es ist ersichtlich, dass die Wellenform invertiert ist, da die positiven Anschlüsse der beiden Oszilloskopsonden jetzt mit gegenüberliegenden Anschlüssen verbunden sind.
R&D-Mitte: Hauptsitz Dongguan
Fertigungszentrum: Susong, Anqing, Anhui